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BIOBAUERNHÖFE

Der Ökologische Landbau soll ausgebaut und gefördert werden. Das geht aber nicht, ohne auch zugleich den Markt für Bioprodukte mit zu entwickeln. Um eine Quote von 15 Prozent bis zum Jahr2030 zu erreichen, sollen die niedersächsischen Förderprogramme noch attraktiver gestaltet werden.

Im weiteren Verlauf nimmt sich der Niedersächsische Weg auch zum Ziel, mit der Landwirtschaft, den Umweltverbänden, den Verbraucherschutzverbänden und dem Einzelhandel den Dialog zu suchen. Es soll ein Bewusstsein für die Wertigkeit von regionalen landwirtschaftlichen Produkten geschaffen werden, das es ermöglicht, unsere hochwertigen bäuerlichen Produkte zu einem realistischen Preis zu vermarkten.
Verantwortungsvolles Tun erwarten wir nicht nur von unseren Landwirten, sondern auch von  Lebensmittelhandel und Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Der ökologische Landbau ist ein wichtiger Baustein des Niedersächsischen Wegs. Neben der Projektförderung sollen Beratungs-, Begleitungs- und Steuerungsprozesse für die betriebliche Umstellung initiiert werden. Weitere Ökomodellregionen sollen bereits 2021 eingerichtet werden; entsprechende finanzielle Mittel stehen zur Verfügung.

Fortschritt: Die Ziele zum Ökolandbau (10% in 2025, 15% in 2030) wurden am 10. November 2020 durch den Landtag in das NAGBNatSchG (§ 1 a) aufgenommen. Das Land unterstützt mit einem umfangreichen Bündel an zusätzlichen Beratungs- und Förderangeboten und sichert auch die bestehende finanzielle Unterstützung der Landwirte bei der Umstellung und Beibehaltung des Ökolandbaus in den Betrieben weiterhin verlässlich ab.