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BIOTOPVERBUND

Erst, wenn Arten sich von einem Lebensraum in andere verbreiten bzw. vermehren können, ist ihr Vorkommen gesichert. Daher ist es wichtig, dass wir die unterschiedlichen Lebensräume miteinander verbinden. Hierfür sind unter anderem linienhafte oder fortlaufende Landschaftselemente wichtig. Biotope können zum Beispiel durch natürliche Uferstreifen an Flüssen, entlang von Hecken, Feldgehölzen und Baumreihen oder über Blühstreifen an Wegen miteinander vernetzt werden. Das nennt man dann Biotopverbund. Hierfür wollen wir insgesamt 15 Prozent der Fläche Niedersachsens bzw. 10 Prozent der Offenlandfläche aufwenden und dies im Naturschutzgesetz verankern. So wird der Biotopverbund langfristig gewährleistet.
Das Niedersächsische Landschaftsprogramm als Fachplanung des Naturschutzes wird in seiner Neufassung ein landesweites Biotopverbundkonzept beinhalten, welches die fachliche Grundlage darstellt. Durch geeignete Förderprogramme soll die Entwicklung dieser Flächen und Elemente unterstützt werden.

Fortschritt: Die Änderungen im Niedersächsischen Naturschutzgesetz (NAGBNatschG) sind zum 01. Januar 2021 in Kraft getreten.

Es wurden in § 13 a NAGBNatSchG und in § 5 NAGBNatSchG (Positive Landschaftselemente) mit den vorgegebenen Zielen aufgenommen. Die Veränderung oder Beseitigung der genannten Landschaftsbestandteile soll zukünftig als Eingriff gewertet werden und muss somit ausgeglichen werden.

Das Papier zur Bilanzierung und Umsetzung des Biotopverbunds können Sie hier herunterladen.