© chris-up / photocase.de

PFLANZENSCHUTZMITTEL

Die Deutsche Ackerbaustrategie sieht vor, dass zukünftig deutlich weniger Pflanzenschutzmittel verwendet werden sollen. Daher haben sich die Partner des Niedersächsischen Wegs verpflichtet, konkrete und verbindliche Ziele zur Reduktion von Pflanzenschutzmitteln zu erstellen. Dabei sollen insbesondere Anreize gesetzt werden, um moderne Technik anzuschaffen oder freiwillig auf Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Außerdem soll ein digitales Überwachungssystem für die Herkunft der Mittel etabliert werden.

Ziel ist es, die bestehende biologische Vielfalt zu sichern und beeinträchtigte Lebensräume und Arten in die Lage zu versetzen, sich zu regenerieren. Daher ist die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in Landschaftsschutzgebieten, die ein Natura 2000-Gebiet sichern, und auf Dauergrünland in Naturschutzgebieten grundsätzlich verboten.

Fortschritt: Verschiedene Strategien und Aktionspläne werden im Eckpunktepapier zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (PDF) beschrieben. Eine Regelung für die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in Schutzgebieten (PDF) wurde im Naturschutzgesetz (NAGBNatSchG § 25 a) verankert.